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June 9, 2026
Kann man trotz Parodontose eine Zahnspange bekommen?
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Ja, Sie können eine Zahnspange bekommen, wenn Sie an einer Parodontalerkrankung (Zahnfleischerkrankung) leiden. Jedoch muss der Zustand vor Beginn der kieferorthopädischen Behandlung in der Regel behandelt und stabilisiert werden. Parodontitis betrifft das Zahnfleisch, den Knochen und das Bindegewebe, die Ihre Zähne stützen. Da Zahnspangen die Zähne schrittweise durch diese Stützstrukturen bewegen, sind ein gesundes Zahnfleisch und ein ausreichender Knochenerhalt für eine erfolgreiche Behandlung unerlässlich.
Wenn eine Parodontalerkrankung aktiv ist, können Entzündungen und Infektionen das Gewebe schwächen, das die Zähne verankert. Die Einwirkung kieferorthopädischer Kräfte unter diesen Umständen kann das Risiko von Knochenabbau, Zahnfleischrückgang, Zahnlockerung und sogar Zahnverlust erhöhen. Aus diesem Grund arbeiten Kieferorthopäden und Parodontologen oft Hand in Hand, wenn ein Patient eine Vorgeschichte von Zahnfleischerkrankungen hat.
Bevor eine Zahnspange empfohlen wird, erfolgt meist eine umfassende parodontale Untersuchung. Dazu gehören das Messen der Zahnfleischtaschen, die Beurteilung des Zahnfleischrückgangs, die Überprüfung des Knochenniveaus mittels Röntgenaufnahmen sowie das Erkennen von Anzeichen einer aktiven Infektion. Liegt eine Parodontalerkrankung vor, sind zunächst Behandlungen wie Scaling und Root Planing (Tiefenreinigung), eine Parodontitistherapie und eine verbesserte Mundhygiene erforderlich.
Sobald die Infektion unter Kontrolle und das Zahnfleisch stabil ist, kann die Zahnspange oft sicher eingesetzt werden. Tatsächlich kann eine kieferorthopädische Behandlung die Zahnfleischgesundheit manchmal sogar verbessern. Schiefe oder eng stehende Zähne schaffen Bereiche, in denen sich Plaque und Bakterien leichter ansammeln. Durch die richtige Ausrichtung der Zähne sorgt die Zahnspange dafür, dass Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide effektiver werden, was das Risiko zukünftiger Zahnfleischprobleme verringert.
Patienten mit einer parodontalen Vorgeschichte sollten sich auf eine engmaschigere Überwachung während der kieferorthopädischen Behandlung einstellen. Professionelle Zahnreinigungen und parodontale Erhaltungstermine tragen dazu bei, dass das Zahnfleisch gesund bleibt, während die Zähne bewegt werden. Eine hervorragende Mundhygiene ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung, da Brackets und Drähte Speisereste und bakteriellen Zahnbelag leicht einschließen können.
Für einige Patienten können transparente Aligner (unsichtbare Zahnschienen) eine Alternative sein, da sie herausnehmbar sind und die Mundhygiene erleichtern. Die beste Option hängt jedoch von der individuellen Mundgesundheit, dem Knochenangebot und den kieferorthopädischen Bedürfnissen ab.
Die wichtigste Erkenntnis ist, dass eine Parodontalerkrankung eine Zahnspange nicht automatisch ausschließt. Mit der richtigen Behandlung, fachlicher Aufsicht und kontinuierlicher Pflege erreichen viele Patienten erfolgreich ein geraderes Lächeln und erhalten gleichzeitig gesundes Zahnfleisch.
In der Vitrin Clinic arbeiten unsere Spezialisten für Kieferorthopädie und Parodontologie zusammen, um sicherzustellen, dass jeder Patient eine sichere, personalisierte Betreuung erhält. Wenn Sie eine Zahnfleischerkrankung haben und über eine Zahnspange nachdenken, fordern Sie noch heute Ihren KOSTENLOSEN Behandlungsplan an und entdecken Sie den besten Weg zu einem gesünderen, selbstbewussteren Lächeln.

Dr. Rifat Alsaman verfügt über mehr als 5 Jahre klinische Erfahrung und ist derzeit Leiter des medizinischen Teams der Vitrin Clinic.

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